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The Styx Shipping Society – Eine Standortbestimmung

Geboren aus einer tief verwurzelten Liebe zur Musik reflektiert sich im Schaffen der Band ihr musikalischer Hintergrund, welcher zwischen den konservativen Wurzeln des extremen (Black) Metals und den Ursprüngen des modernen Rocks zu suchen ist. Hauptziel der aus dem Nordosten Bayerns stammenden Gruppe ist es "dem Ganzen" durch eine eigene Sichtweise bzw. einer Uminterpretation gängiger Stilelemente neues Leben einzuhauchen.

Dass sich diese angestrebte, individuelle Note dabei auch auf Bandoutfit, lyrische Untermalung und Design auswirkt, steht in diesem Zusammenhang ebenso außer Frage wie auch die Tatsache, dass sich die Band bei der Umsetzung dieses Ziels keinen - wie auch immer gearteten - Genregrenzen unterworfen fühlt.

 

Vorgeschichte:

Bereits Jahre vor der offiziellen Gründung existiert der Name "The Styx ShippingSociety" als eine Art Luftschloss in den Köpfen der drei Gründungsmitglieder. Logos werden parallel zu den ersten Gehversuchen an den Instrumenten gezeich net. Immer wieder wird auf Partys debattiert wie denn der eigene Sound klingen müsste. Welche Stile und Stilelemente auf jeden Fall Verwendung finden würden und welche nicht. Erste Erfahrungen sammeln die Einzelnen in mehr oder minder kurzlebigen Projekten wie Liliths Stream (P. Gottfried und Fabian / Psychedelic Grindcore), Deception Path (Fabian / Melodic Death) oder kleineren Jamsessions (Sven und Fabian / anfangs nur mit Bass und Schlagzeug).

 

2007:

Die erste Probe als Band findet im Frühjahr 2007 statt. Neben Sven am Bass, Fabian am Schlagzeug und P. Gottfried am Mikrophon nimmt auch ein junger Gitarrist namens Fabian Wenz an der Jamsession teil. Hierbei entstehen erste Songfragmente und Textfetzen bzw. Gesangslinien, u.a. auch der Beginn von"Portrait of an unborn god", dem Song der ironischerweise erst kurz vor den Aufnahmen zu "A grand opening for a coming end" im Jahr 2008 fertig gestellt werden wird.

 

Bereits im Sommer steigt Fabian Wenz aus akutem Zeitmangel wieder aus. Sven sattelt infolge dessen kurz entschlossen auf die Gitarre um und rettet die Band so bereits einige Wochen nach ihrer Entstehung vor dem Aus.

 

Im weiteren Verlauf des Jahres entstehen unter anderem die ersten beiden komplet ten Lieder "The great celebration of the ego - or the question why" und "As the seer leaves the building...". Diese beiden Stücke sind es dann auch, die zwischen den Weihnachtsfeiertagen als erstes Tondokument der Band auf Festplatte gebannt werden. Die Aufnahmen, die sich später unter dem Namen "Demo +2007+" in die Diskographie der Band einreihen, finden komplett in Eigenregie statt und werden vorerst nur auf der bandeigenen MySpace-Seite der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.

 

2008:

Kontinuierlich erarbeitet die Band in der ersten Jahreshälfte weiteres Songmaterial, ohne sich Gedanken über die Art und Weise einer Veröffentlichung zu machen. Konkrete Pläne über einen Gang in ein wie auch immer geartetes Studio bestehen nicht. Eher durch Zufall kommt der Kontakt mit Robert Babutzka und seinem 1210 Progressive Media Studio (Arzberg) zustande. Von da an geht es Schlag auf Schlag. Bereits bei einem ersten Treffen mit Robert wird ein Termin für ein dreitägige Aufnahmesession vereinbart und die Band findet sich plötzlich in der Vorberei tungsphase zu ihrer CD-Produktion "A grand opening for a coming end" wieder.

 

In dieser Phase des unermüdlichen Probens stößt Fabian Wenz kurz vor dem Aufnahmetermin wieder zur Band. Zwischen dem 5. und 6. September werden schlussendlich fünf Lieder (inkl. einer Neueinspielung der beiden auf dem Demo enthaltenen Songs) sowie ein instrumentaler Epilog live eingespielt und am 7. Tag durch P. Gottfrieds „Gesang“ komplettiert. Bereits am 10. September hält die Band das abgemischte Mini-Album in den Händen.

 

Mitte Oktober wird „A grand opening for a coming end” in Eigenregie veröffentlicht.

 

2009:

Mit dem neuen Jahr kommen auch die ersten, überwiegend positiven Reaktionen aus dem In- und Ausland in Form von Reviews und Interviews. Die daraus resultierenden Verhandlungen mit einer Plattenfirma verlaufen allerdings im Sande.

 

Nichtsdestotrotz stürzt sich die Band, beflügelt von den positiven Kritiken, in das Songwriting für den ersten kompletten Longplayer „A desolate journey to the edge of everything“ (so der vorläufige Arbeitstitel). Basierend auf der Thematik von „Down the river we go – beyond the blue waves of existence“, einem Lied des Debüts, versucht sich die Band erstmals an einem musikalisch/textlichen Konzept. Binnen der ersten Jahreshälfte 2009 entstehen in diesem Kontext acht neue Lieder sowie zwei akustische Zwischenspiele.

 

Martin, welcher zu dieser Zeit zusammen mit Sven in einer Death-Metal-Band namens Storm Harvest (später Dying Tyrant) aktiv ist, stößt als Live-Gitarrist zur Band. Mit ihm an der zweiten Gitarre bestreitet die Gruppe im September ihren ersten Live-Auftritt auf dem Eternal Frost Festival in Naila.

Kurz nach diesem einschneidenden, euphorisierend wirkenden Erlebnis (60% der Band sieht sich ohne Bühnenerfahrung mit einem ausverkauften, auf den Headliner wartenden Haus konfrontiert… und ja verdammt, das Publikum hat applaudiert!) beschließt man in einem Bandmeeting das bisher gesammelte Songmaterial von „A desolate journey to the edge of everything“ für einen späteren Zeitpunkt aufzusparen. Von der Qualität des Materials ist man überzeugt, dem Bauchgefühl nach scheint die Zeit für diese Songs jedoch noch nicht reif.

 

Mit „Dancing around the hangingtree“ rückt nun ein Song in den Fokus, welcher kurz nach der Fertigstellung des Debüts entstand und bereits seine Bühnentauglichkeit in Naila bewiesen hatte. Die Idee, eine EP um das Lied zu stricken, wird schnell wieder verworfen, als klar wird, dass mit diesem rockigen Stück der Grundstein für das neue Studiowerk gelegt ist. Die Songwritingphase zu „City on Fire - or how to awake the beast in man“ hat nun offiziell begonnen

 

2010:

Losgelöst von der Ausarbeitung der Lieder entstehen im Frühjahr 2010 auch die Texte für „City on Fire - or how to awake the beast in man“, welchem - abgesehen von dem bereits angesprochenen „Dancing around the hangingtree“ - auch wieder ein songübergreifendes Konzept zu Grunde liegt. Hierbei handelt es sich um eine Art Sequel zu den Evangelien der Bibel im Spaghettiwestern-Style. Der Plot hierfür lässt sich kurz mit „Der Sohn überlebt und kehrt Jahre später zurück, um seinen Vater zur Rechenschaft zu ziehen“ zusammenfassen.

 

Im Juni, nach einem letzten gemeinsamen Auftritt in der Konstellation Gitarre/Gitarre/Bass/Gesang/Schlagzeug trennen sich die Wege der Band und Fabian Wenz erneut im Guten. Martin übernimmt im Zuge des Besetzungswechsels die erste Gitarre und wird vollwertiges Mitglied. Die Suche nach einem zweiten Gitarristen beginnt.

 

Im Herbst wird das Songwriting zu “City on Fire – or how to awake the beast in man” nochmals intensiviert und in den letzten Tagen des Jahres beendet. Neben einer Einleitung schaffen es acht weitere Stücke auf das Album. Eine ebenfalls für die anstehenden Aufnahmesessions vorgesehene Unplugged-Version von “As the seer leaves the building…” (im Original auf „A grand opening for a coming end” zu finden) fällt in letzter Sekunde aus der Tracklist.

 

2011:

Zwischen Februar und Juni finden die Aufnahmen des Albums “City on Fire - or how to awake the beast in man” unter der Regie von Larsen Beattie und Andreas Schmidt im Frost Studio (Helmbrechts/Gösmes) statt. Im Gegensatz zum Debüt kommt die Band erstmals in den Genuss, ungestört und ohne Zeitdruck unter professionellen Bedingungen zu arbeiten. Gemastert wird die CD im Anschluss von Andy Classen im renommierten Stage One Studio.

 

Das Ergebnis stellt eine Weiterentwicklung des auf „A grand opening for a coming end“ etablierten Sounds dar. Mehr Rock, mehr Epik und vor allem mehr Unvorhersehbarkeit in Form von Handclaps und dergleichen stehen nach Beendigung der Aufnahmen auf der Habenseite.

 

Im Juli, mehr als vier Jahre nach dem Einspielen des Demos, entschließt sich die Band die Aufnahmen in einer kleinen Auflage der Öffentlichkeit erneut zugänglich zu machen. Die CD wird ausschließlich auf Konzerten vertrieben.

 

Die zweite Jahreshälfte 2011 wird mit den Vorbereitungen zur Veröffentlichung von “City on Fire - or how to awake the beast in man” verbracht. Auch diesmal kann der Kontakt zu einer Plattenfirma aufgebaut werden, aber wie bereits beim Vorgänger kommt hierbei nichts Zählbares für die Band heraus. Man entschließt sich daher, auch dieses Mal wieder alles wie gehabt im DIY-Verfahren abzuhandeln.

 

2012:

Die Veröffentlichung von “City on Fire - or how to awake the beast in man” geht erneut einher mit überwiegend positiven Reaktionen aus dem In- und Ausland in Form von Reviews und Interviews (u.a. ein auf dem Internetradiosender „VoxNoctem“ ausgestrahltes Live-Interview). Den Ritterschlag erhält die CD allerdings, als sie bei der Teilnahme am New Blood Award, einem von den Machern des Summer Breeze Open Air ins Leben gerufenen Newcomer-Wettbewerbs, unter über 2000 internationalen Einsendungen (Angabe des Veranstalters) durch eine Fachjury unter die besten 20 gewählt wird.

 

Neben dem nun wieder aufgenommenen Songwriting zu „A desolate journey to the edge of everything“ starten parallel dazu die Arbeiten an einem weiteren Mini-Album. Wie es die Tradition will, wird dazu auch wieder ein textliches Konzept erstellt. Auf Wunsch von

P. Gottfried werden die in einer von Cormac McCarthys „The Road“ inspirierten Welt spielenden Texte diesmal komplett in deutscher Sprache abgefasst. Ein weiteres Novum im Entstehungsprozess für „Auf aschegrauen Straßen“, so der Titel der Mini, ist die Herangehensweise an die drei geplanten Lieder. Entstanden bisher immer Musik und Text parallel zueinander, liegt die Lyrik diesmal bereits lange vor der ersten komponierten Note vor.

 

 

Band:

P. Gottfried - Gesang

Sven - Bass

Fabian - Schlagwerk

Martin - Gitarre

 

Diskografie:

2007:

Demo

2008:

A Grand Opening For A Coming End (Full-Length Album)

2012:

City on Fire (Full-Length Abum)

2014:

Auf Asche grauen Straßen (Full-Lenght Album)

 

Links & Kontakt:

Facebook: https://www.facebook.com/thestyxshippingsociety/

Webseite: http://www.thestyxshippingsociety.de/

 

Videos:

 

 

The Styx Shipping Society - Progressive Black Metal aus dem Fichtelgebirge