Interview: Timor et Tremor im Gespräch

Band: Timor et Tremor
Genre: Black Metal
Herkunft: Kassel / Deutschland


Andreas (Metalfire-FM):
Heute möchte ich die Jungs von der Band Timor et Tremor begrüßen, die Zeit gefunden haben mir ein paar Fragen zu beantworten. Seid gegrüßt.
Timor et Tremor:
Hallo Andreas, vielen Dank für die Gelegenheit zu diesem Interview!

Andreas (Metalfire-FM):
Seid so gut und stellt euch kurz unserer Hörerschaft vor. Wer macht bei euch was in der Band?
Timor et Tremor:
Timor Et Tremor besteht aus Martin, Marco, Hendrik, Florian und Jan.
Martin und Marco sind für die Gitarrenarbeit zuständig. Hendrik verleiht den Songs die Vocals. Das Fundament aus Florian am Bass und Jan an den Drums komplettiert die Band.

Andreas (Metalfire-FM):
Eure Anfänge gehen bis ins Jahr 2005 zurück. Erzählt uns mal, wie es damals dazu kam Timor et Tremor zu gründen und wie ihr auf den Bandnamen gekommen seid.
Timor et Tremor:
Wir kannten uns fast alle schon vor besagtem Jahr 2005 gut und waren damals in der gleichen Band aktiv, welche stilistisch eher dem Death Metal zugeordnet werden kann.
Der Wunsch aktiv Black Metal zu machen manifestierte sich dann 2005 in der Gründung von Timor Et Tremor. Das Ende der damaligen gemeinsamen Band war gleichzeitig der Startschuss für die ersten Timor Et Tremor-Songs.
Der Bandname entstand im Grunde aus einer spontanen Idee der Bandgründer und wurde aufgrund seines markanten und „kantigen“ Charakters beibehalten. Es sollte kein klischeebelasteter und all zu offensichtlicher Bandname sein. Im Laufe der Jahre hat sich dann gezeigt das diese Attribute sehr gut zur Musik der Band passen. Er verleiht auf jeden Fall Wiedererkennungswert und weckt beim geneigten Hörer hoffentlich Neugierde.

Andreas (Metalfire-FM):
Viele Black Metal Bands neigen ja dazu, immer mehr verschiedene Einflüsse in ihren Kompositionen zu verarbeiten, so das innerhalb des Black Metal immer mehr Stile entstehen. Wie seht ihr das und wo würdet ihr euch da einordnen?
Timor et Tremor:
Da wir unseren Stil ja selbst beständig ausbauen und über die Jahre die ein oder andere Komponente hinzugekommen ist, begrüßen wir das grundsätzlich, natürlich. Black Metal kann viel mehr sein als das was ihn in seinen frühen Jahren ausmachte. Und gerade diese Vielfalt sorgt dafür das dem Black Metal immer wieder neues Leben eingehaucht wird.
Wir versuchen unsere Vision von gutem Black Metal zu verwirklichen und das Genre bietet uns alle Möglichkeiten.

Andreas (Metalfire-FM):
Wie läuft bei euch das Songwriting ab und wer fühlt sich für die textliche Ebene in der Band zuständig oder bringt da jeder seine Ideen mit ein?
Timor et Tremor:
Das Songwriting ist bei uns ein fließender Prozess an dem alle Mitglieder gleichberechtigt beteiligt sind. Hauptsächlich entstehen die Songs in gemeinschaftlicher Arbeit im Proberaum, vom ersten Riff bis hin zu den Vocals. Wir setzen uns dabei nie Grenzen oder Vorgaben wohin die Reise geht.
Die Texte sind auch Geistes Kinder mehrerer Mitglieder. Das sorgt für eine gewisse Bandbreite und unterstreicht nochmal die angestrebte Vielseitigkeit.

Andreas (Metalfire-FM):
Immer mehr Bands lassen Clean-Gesang in ihren Songs einfließen, den man auch bei euch antrifft, um so, wie ich finde, einen ganz anderen Songaufbau zu erzielen. Wie kam es zu dieser Entscheidung bei euch Clean-Gesang mit einzubauen?
Timor et Tremor:
Es war keine bewusste Entscheidung, Clean-Gesang mit in die Songs einzubauen. Wie man hören kann hat dieses Element von mal zu mal hinzugewonnen. Wir entscheiden von Fall zu Fall ob und wo wir Clean-Gesang einbauen. Ein fester Bestandteil ist er aber mittlerweile ohne Zweifel geworden.

Andreas (Metalfire-FM):
Kommen wir mal zu eurem musikalischen Schaffen. Bisher habt ihr 1 Demo, 1 EP und 3 Alben herausgebracht. Euer letztes Album ist das 2016 erschienene Werk „For Cold Shades“, wie ich finde ist euch da ein Meisterwerk gelungen. Mich hat es emotional von Anfang an gefesselt und ich muss sagen, da habt ihr zum Vorgänger „Upon Bleak Grey Fields“ noch mal eins draufgelegt. Wie lief die Produktion zu diesem Album ab und wie seht ihr selber eure musikalische Entwicklung bis heute?
Timor et Tremor:
Die Produktion von „For Cold Shades“ war für uns alle eine Freude. Zusammen mit Markus Stock konnten wir die Songs in der Form festhalten, die wir uns vorgestellt haben. Die Zusammenarbeit mit ihm war überaus angenehm und er hat gewiss einen großen Anteil an der Wirkung des Albums.
Wir wollen uns natürlich immer von Album zu Album steigern. Aus unserer Sicht ist uns das gelungen, und wir hoffen dies auch fortführen zu können. Jede Veröffentlichung war ein weiterer Schritt auf einem Pfad, welchem wir noch möglichst lange folgen wollen.

Andreas (Metalfire-FM):
Welche Bands und Künstler üben auf eure Musik Einfluss aus?
Timor et Tremor:
Die Frage können wir nicht so einfach beantworten. Jeder in der Band hat da so seine eigenen Inspirationen die teilweise sehr unterschiedlich sind. Für die Band allgemeingültige Namen gibt es da eigentlich nicht.

Andreas (Metalfire-FM):
Das Jahr 2017 neigt sich dem Ende zu und 2018 steht in den Startlöchern. Was kann man da von Timor et Tremor erwarten? Eventuell einen neues Album und wo kann man euch 2018 live antreffen?
Timor et Tremor:
Bislang liegen leider noch keine Gigs für 2018 an. Wir hoffen aber das sich diesbezüglich noch was ergeben wird. Unsere Facebook-Seite ist dafür eine gute Anlaufstelle.
Wenn alles wie geplant läuft werden wir im Herbst 2018 für ein neues Studioalbum wieder bei Markus Stock in der „Klangschmiede E“ einkehren. Die Songs sind soweit geschrieben und werden nun bis dahin verfeinert.

Andreas (Metalfire-FM):
Habt ihr einen Tipp für unsere Hörer, welche Bands man sich auf jeden Fall anhören sollte?….euch natürlich inbegriffen.
Timor et Tremor:
Im Underground entstehen ständig neue Acts die immer ein offenes Ohr wert sind.
Aus dem heimischen Black Metal-Bereich kann man da auf jeden Fall „Tongue“ und „Mosaic“ nennen.

Andreas (Metalfire-FM):
Die letzten Worte gehören euch.
Timor et Tremor:
Vielen Dank für die Unterstützung und das Feedback der Hörerschaft! Vielleicht sieht man sich mal bei einem Gig und dann vermutlich schon mit neuen Songs im Gepäck.

Andreas (Metalfire-FM):
Dann bedanke ich mich bei euch für die Antworten und wünsche euch alles gute auf eurem weiteren musikalischen Weg.
Timor et Tremor:
Unser Dank geht an Metalfire-FM und wir wünschen unsererseits viel Erfolg und viele Hörer!


Kontakt:
Webseite: http://www.timor-et-tremor.de/
Facebook: https://www.facebook.com/chatticblackmetal

 

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